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Digitale Dominas

Die stets lauschenden Herrinnen der Digitalsklaven

Gut, zugegeben, im Rahmen der Gleichberechtigung kann die Herrin natürlich auch ein Herr sein. Ohnehin handelt es sich nur um eine digitale Illusion.

Die Rede ist von einem Spion digitaler Art, den sich vernunftbegabte Mitmenschen möglicherweise nicht freiwillig ins Haus holen würden. Digitale Sklaven allerdings tun dies offenbar sogar gern und sie geben sogar Geld dafür aus.

Punkte wie Privatsphäre, Grundlage etwa einer demokratischen und freien Gesellschaft, scheint für die freiwilligen Sklaven eher etwas Altmodisches zu sein. Auf jeden Fall ganz offenbar nichts, was diesen Kandidaten für sich selbst erstrebenswert erscheint. So ein Sklave will eben beherrscht und kontrolliert werden.

Also stellt man sich in möglichst viele Räume seiner (bzw. ihrer) Behausung eine kleine digitale Wanze. Richtig erfaßt, ein Gerät, was Tag und Nacht still vor sich hinlauscht. Es hört alles, was im Raum passiert, was gesagt wird und wird möglicherweise mal aktiv. Getarnt gern als eine Art Diener oder Assistent. Sklaven glauben so etwas offenbar gern.

Natürlich ist eher der Belauschte der Untertan. Nur zu gern wird sich ein Sklave seiner Herrin unterwerfen. Einer digitalen Herrin. Es gibt sie in mehreren Geschmacksrichtungen.

Digitale Dominas - nennen wir sie als Beispiel einmal Siri, Alexa, Cortana oder auch Bixby oder schlicht Assistent - werden von verschiedenen kommerziellen Unternehmen für die moderne Sklavenwelt angeboten.

Sie übermitteln brav alles Gesagte an ihre Hersteller. Natürlich sollen sie nur aufs Stichwort hören, aber wer nimmt das schon so genau. Manchmal hört die Domina eben nicht so genau hin und zeichnet mal nur so zur Sicherheit alles auf und verschickt es an ihren Herrn und Meister.

Am ungünstigen Ende dieser digitalen Nahrungskette befindet sich natürlich der Digitalsklave. Seine Selbstbestimmungsmotivation scheint nur mehr ein Echo seiner selbst zu sein.

Und so stehen sie herum, ganz unscheinbar, diese digitalen Spione und kontrollieren ihre Sklaven. Hörig ihrer digitalen Domina geben die Sklaven ihr Leben den Maschinen am anderen Ende der Verbindung preis. Diese Maschinen gehorchen naturgemäß nicht den Digitalsklaven.

Und weil es den Sklaven offenbar soviel Spaß macht, lassen sie ihre Digitaldominas natürlich auch ihre Besucher belauschen. So ein digitaler Spion wird eben nie müde. Rund um die Uhr stellt er die mikrofonbestückten Lauschlappen auf Empfang.

Und manchmal meldet sich so ein Gerät auch einmal zu Wort und die digitalen Sklaven hören andächtig die Stimme ihrer Meisterin.

Mo. 18.03.2019 20:56

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