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Ein obstiges Sklaven-Gadget feiert zehnjähriges Jubiläum

2007 bis 2017: Mobilfunk und Taschenwanze für Digitalsklaven

Im Jahr 2007 präsentiert ein nach einem Obst benanntes Unternehmen ein Utensil, welches gern von Digitalsklaven käuflich erworben wird.

Der Hersteller kommt aus einem Land, welches gemeinhin nicht unbedingt als Hort der Weisheit gilt. Daher ist das Produkt auch eher bunt und macht auf Show. Viel Bluff, wenig dahinter.

Wie man aus einem Mobiltelefon ein überteuertes Gadget für Leute macht, die gern als Mitläufer das eigene Denken abstellen. Ein Unternehmen aus dem Land der unbegrenzten Dummheiten stellt das erste Modell im Jahr 2007 vor.

Ein sogenanntes Smartphone. Ein Gerät, welches nicht viel kann, wenn man sich nicht freiwillig zum gläsernen Sklaven beim Hersteller macht. Die Bedienung ist unausgewogen und nervt... es sei denn, man steht auf kleinkindhafte Grabbeleien mit den eigenen Wurstfingerchen und hat keine weitere Ambitionen an zügige oder homogene Bedienung.

Ganz wichtig: Features, die technisch sinnvoll wären, gibt es aus Sicherheitsgründen gar nicht. Zum einen dient es der Sicherheit des Umsatzes des Verkäufers. Zum anderen soll sicherlich der etwas minderbemittelte Käufer nicht überfordert werden.

So kann man selbstverständlich in keines der Geräte eine Speicherkarte stecken. Wozu auch? Das würde ja möglicherweise eine halbwegs sinnvolle Nutzung ermöglichen. Nein, herstellerseitig bietet man verschiedene Varianten mit unterschiedlichem Speichervolumen an. Zu saftigen Preisen versteht sich, soll ja an saftiges Obst erinnern. Weiterhin sollen natürlich Daten des Sklaven... äh, Nutzers... in der wolkigen Speichereinheit des Herstellers diesem helfen, den Umsatz zu mehren. Äh, natürlich das Nutzererlebnis zu perfektionieren.

Austauschbarer Akku? Na, hey, so ein Gerät hält doch nicht lange genug. Kann man gleich gegen das neue, noch teurere Modell tauschen.

Dual-SIM? Ach, herrje, natürlich nicht. Das würden die Skla-Nutzer dieser Geräte ohnehin nicht verstehen.

Und so ist es lustig, daß ein Gerät, welches inzwischen mühelos die 1000-Euro-Marke (in Worten: EINTAUSEND) geknackt hat, nicht mal ohne Genehmigung und Kontrolle des Herstellers dem Skla-ah-Nutzer erlaubt, Daten auf seinem eigenen - wirklich? - Gerät auszutauschen.

Und natürlich kann das Gerät nichts lokal, obwohl es ja eigentlich ein Computer ist, der genau dafür... aber egal, die Sklaven merken das eh nicht. Da sappelt man mit dem Gerät und schickt die Konversation munter lustig zum Hersteller. Ist ja wichtig, daß ein Unternehmen auf der anderen Seite des Planeten unter anderer Gerichtsbarkeit lückenlos über die eigenen Vorlieben, Eigenarten und Vorhaben informiert wird.

Und so werden die Sklaven nicht müde, weiter Daten für ihre Herren zu sammeln. Und natürlich ihrem Herrn dafür auch noch fürstlich Umsatz und Gewinn bescheren. Wenn schon, denn schon. Das erste Jahrzehnt ist geschafft.

Mi. 04.10.2017 21:57

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